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Stoneman Taurista aus Fahrersicht

16. Juli 2026

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Einteilen, durchbeißen, genießen

Der Stoneman Taurista ist keine Runde, die man einfach „nebenbei“ fährt. Wer hier in Flachau startet, sollte wissen: Es wird fordernd, steil, technisch und an manchen Stellen muss das Bike auch geschoben oder getragen werden. Genau das macht aber den Reiz dieser Tour aus.

Zwischen langen Uphills, alpinen Landschaften, knackigen Trails und stillen Momenten am Berg zeigt der Stoneman Taurista, was eine echte Mountainbike-Challenge ausmacht: gute Einteilung, saubere Entscheidungen und die Bereitschaft, auch schwere Passagen anzunehmen.

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Eine Tour, die Respekt verdient

Der Stoneman Taurista verlangt Kondition, Fahrtechnik und mentale Stärke. Besonders wer die Runde sportlich angeht oder sogar Gold fahren möchte, sollte nicht zu schnell starten. Die langen Anstiege kosten später genug Kraft.

Mein Tipp: lieber kontrolliert fahren, einen Gang leichter wählen und nicht jede Steigung attackieren. Wer zu früh überzieht, zahlt später doppelt. Auf dieser Runde gewinnt nicht, wer am Anfang am stärksten wirkt, sondern wer am Ende noch sauber treten und konzentriert fahren kann.

Schlüsselstelle Rossbrand

Eine der anspruchsvollsten Passagen ist ganz klar der Rossbrand. Dort kippt es oft zwischen Fahren, Schieben und Tragen: ein paar Meter rollen, wieder absteigen, weiterdrücken oder das Bike kurz schultern.

Hier braucht es nicht nur Kraft, sondern auch Ruhe im Kopf. Nicht jede Stelle muss fahrend erzwungen werden. Manchmal ist Absteigen die bessere und schnellere Entscheidung. Wer das akzeptiert, spart Energie und bleibt mental entspannter.

Oben wartet dafür ein Panorama, das die Anstrengung ziemlich schnell wieder relativiert.

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Mit dem E-Bike: hilfreich, aber kein Selbstläufer

Mit dem E-Bike wird der Stoneman Taurista nicht automatisch leicht. Die Unterstützung hilft vor allem bergauf, aber in Schiebe- und Tragepassagen macht sich das höhere Gewicht deutlich bemerkbar.

Eine gute Schiebehilfe ist hier viel wert, besonders auf steinigen oder steilen Abschnitten. In Bereichen wie rund um die Oberhütte kann es aber sinnvoller sein, das Bike kurz zu schultern, statt es mühsam über schwierige Stellen zu schieben.

Wichtig ist auch ein kluger Umgang mit dem Akku: nicht von Beginn an mit voller Unterstützung fahren, sondern Reserven für die langen Anstiege behalten.

Bergab braucht es ebenfalls Kraft

Auch die Abfahrten sollte man nicht unterschätzen. Am Stoneman Taurista erholt man sich bergab nicht automatisch, denn viele Abschnitte verlangen Konzentration, Körperspannung und eine gute Linienwahl.

Gerade nach langen Uphills werden Arme, Beine und Kopf müde. Deshalb gilt: lieber flüssig und kontrolliert fahren als hektisch und am Limit. Wer mit Reserven bergab geht, hat mehr Spaß und bleibt sicherer unterwegs.

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Versorgung: rechtzeitig essen und trinken

Entlang der Strecke gibt es zwar Hütten und Einkehrmöglichkeiten, trotzdem sollte man nie zu leichtfertig unterwegs sein. Vor allem auf längeren Abschnitten Richtung Obertauern, Oberhütte, Wagrain-Kleinarl oder Rossbrand ist es wichtig, rechtzeitig Wasser und Energie dabei zu haben.

Nutze Möglichkeiten zum Auffüllen, auch wenn Du glaubst, noch genug in der Flasche zu haben. In den Bergen kann sich die Situation schnell ändern – durch Hitze, Wind, Kälte oder einfach durch einen längeren Anstieg als erwartet.

Am besten isst und trinkst Du regelmäßig, bevor Hunger oder Durst wirklich da sind.

Sattelbauer und die ruhigeren Momente

Nicht jeder Abschnitt am Stoneman Taurista ist laut, steil oder technisch. Gerade rund um den Sattelbauer zeigt sich die Tour von einer ruhigeren Seite. Hier lohnt es sich, den Blick zu heben und nicht nur auf Puls, Watt oder Höhenmeter zu schauen.

Denn der Stoneman Taurista besteht nicht nur aus Anstrengung. Es sind auch die Ausblicke, Almbereiche und kurzen Verschnaufpausen, die diese Runde so besonders machen.

Insider-Tipps für Deine Runde

  • Starte ruhig und kontrolliert, auch wenn sich die Beine am Anfang gut anfühlen. Die schweren Passagen kommen früh genug.
  • Am Rossbrand gilt: nicht mit der Strecke diskutieren. Wenn es sinnvoller ist zu schieben oder zu tragen, dann mach genau das.
  • Fülle Deine Flaschen bei Hütten rechtzeitig auf und nimm genug Riegel oder Gels mit. Eine Wind- oder Regenjacke gehört ebenfalls ins Gepäck, denn im alpinen Gelände kann es auch an schönen Tagen schnell frisch werden.
  • Mit dem E-Bike solltest Du Akku, Unterstützungsstufen und Schiebehilfe gut kennen. Teste vorher auch, wie sich Dein Bike in schwierigen Passagen schieben oder kurz tragen lässt.
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Der Stoneman Taurista verlangt viel, gibt aber auch viel zurück. Wer sich die Kräfte gut einteilt, regelmäßig isst und trinkt, die Tragepassagen mental annimmt und auf den Trails konzentriert bleibt, wird mit einem starken Bike-Erlebnis belohnt.

Also auf geht's nach Flachau zum Stoneman Taurista!

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