Einsam und verlassen…
… so kam ich mir am Sonntag morgen auf der Bergstation Monte Popolo vor… aber keine Spur von Traurigkeit - genau das Gegenteil war der Fall. Wann kann man denn die traumhafte Winter-Berglandschaft mehr genießen, als in aller Stille und ohne Trubel um einen herum?
Somit hat es sich für mich schon wieder gelohnt, doch schon um 6 Uhr morgens aus den Federn zu kriechen und mich auf den Weg zu machen. Einige “verbliebene und eingeschneite” Autos waren schon zu finden an der Talstation Monte Popolo - doch das wars dann auch schon wieder. So um 7 Uhr bin ich los mit meinen Tourenski. Schnee, Sonne, Nebel und Wind haben mich begleitet und irgenwann kamen auch einige Bergbahnen-Mitarbeiter zum Vorschein. Die stahlen mir dann fast die Motivation - ich mit den Skiier und die flitzen mit einem rasanten Tempo auf dem Skidoo an mir vorbei - ja so einfach will ich es mir ja gar nicht machen … sonst wär ich nicht da
Traumhafter Pulverschnee auf den bereits präparierten Pisten… Vorfreude auf die Abfahrt! Ja und dann wars auch schon soweit, das Leben am Berg erwacht schön langsam so um kurz vor halb 9 und die ersten “Frühaufsteher” sitzen schon am Lift - wirken jedoch noch mehr wie Statuen als Lebende… Trockene Kleidung, Haube und Brille, Felle abziehen und rein ins Vergnügen!
Wenn ich schon mal kurz davor bin einen Liftler zu bestechen, dass ich nochmals “frei” mit dem Lift rauffahren darf… dann könnt ihr euch sicher sein, dass die Bedingungen ein Traum waren! Echt - Pulver, Pulver, Pulver, …. und ich ganz allein auf der Piste
Perfekt!
- Dachsteinblick ... wenns sonnig wär
- andere Perspektive
- der Beweis




